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Public Residence: die Chance

Die Stadt der Chancengleichheit

Seit Oktober 2014 es ist so weit! Die ersten Straßennamen, welche von Borsigplatz-Bewohnern gestiftet wurden, sind nun an Ort und Stelle. Das Projekt liegt nun in den Händen der Bewohner vom Borsigplatz. Jede Anwohnerin und jeder Anwohner kann Namenspatin oder -pate werden. Es können eigene neue Ideen eingereicht werden, oder ein bereits gestifteter Name kann mit Hilfe der Chancenwährung adoptiert werden. Interessenten melden sich entweder unter rg@reinigungsgesellschaft.de oder direkt bei Borsig11 e.V. am Dortmunder Borsigplatz.

Im Rahmen der Residenz am Dortmunder Borsigplatz realisiert RG ein Projekt im öffentlichen Raum. Es wird als Intervention im städtischen Raum realisiert und hat das Ziel, die offenen Fragen der urbanen Entwicklung ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken und einen öffentlichen Dialog darüber anzuregen.
Bei der gemeinsamen Umsetzung mit der Bevölkerung geht es um schriftliche und symbolhafte Interventionen ins Stadtbild in Form von Strassennamen.
Das Projekt weist auf das Thema nachhaltige Stadtentwicklung sein, indem es Defizite, bzw. konstruktive neue Entwicklungslinien versinnbildlicht. Die Interventionen werden öffentlich sichtbar und sowohl von lokaler Relevanz sein, als auch die globalen Herausforderungen, also Energie- und Verkehrsfragen und zukunftsfähige Lebensstile reflektieren. Es geht um gesellschaftliche Themen des urbanen Zusammenlebens.

 

Foto: Guido Meincke

Foto: Guido Meincke

 

 

Los ging es am 5. Juli 2014. Eine Litfasssäule am Borsigplatz wurde mit einem großen Stadtplan des Dortmunder Nordostens bemalt. Einwohner, Passanten, Bürger, Schüler, legale und illegale Migranten schrieben dort eigene Vorschläge für Straßen- und Platzumbenennungen ein und zeigen so an, was sie im Quartier gewürdigt sehen wollen, was sie vermissen und was gebraucht wird.
Der entstandene neue Stadtplan zeigt, welche Themen und Vorhaben den Menschen wichtig sind. Von den Einwohnern erhoffen wir, dass sie ihre Lokalwährung Chancen in neue Straßenschilder zur zeitweiligen Umbenennung von Straßen investieren. Darüber hinaus stellt der neue Stadtplan ein Programm dar, das gemeinschaftlich mit kommenden Initiativen, Chancen und Aktionen umgesetzt werden soll.

Das Video vom Litfassäulenfest gibt es hier: