Das Archiv Molsberger
Das Projekt befasst sich mit einem fotografischen Archiv und dessen
Nutzbarmachung im Kontext zeitgenössischer Kunst.
Ausgangspunkt ist ein Bestand von ca. 22.000 fotografischen Negativen,
welche in den 1950er bis 70er Jahren im Studio der Hallenser Fotografen
Oskar und Günter Molsberger entstanden.
Das Archiv wird zum Indikator und Forschungsfeld zu menschlicher
Identität, die sich aus gesamtgesellschaftlichen Bezügen
generiert. Forschungsgegenstand sind Formen der öffentlichen-
wie Selbstinszenierung und des persönlichen Ausdrucks. Das
Projekt versteht sich als interdisziplinäre Plattform, welche
die Bereiche zeitgenössische Kunst, Fotografie und Soziologie
umfasst.
In der Ausstellung FOTOGRAFIE im Neuen Sächsischen Kunstverein
wird die Aufarbeitung des Archivs erstmals öffentlich vorgestellt.
Gleichzeitig ist die Ausstellung Baustein im Rahmen eines längerfristigen
Prozesses, der die Erfassung des Archivs als Datenbank, die Aktivierung
der soziologisch/ethnografischen Potentiale, die Öffnung für
wissenschaftliche Forschungen und die Erstellung einer Publikation
umfasst.
Ausstellung FOTOGRAFIE Preisträger für junge Kunst in
Sachsen 2006, Preis der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank
Anja Bohnhof/Karen Weinert, Katharina Günther, REINIGUNGSGESELLSCHAFT
Eröffnung: Sonntag, 11. März 2007, 11 Uhr
Einführung: Sandra Mühlenberend, Leipzig
Neuer Sächsischer Kunstverein
St. Petersbuger Str. 2 /Akademiestr.
01069 Dresden
13. 03. -12. 05. 2007
Di - Fr 15 - 19Uhr
Sa 10 - 14Uhr